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KI trifft selbstorganisiertes Lernen – wie Schüler*innen steuern statt konsumieren

April 30 @ 16:00 - 18:00
Virtuell Veranstaltung
25,00€

KI ist längst im Klassenzimmer angekommen – aber wie lässt sie sich so einsetzen, dass Schüler*innen dadurch eigenständiger werden, statt einfach Antworten zu konsumieren? Welche Kompetenzen brauchen junge Menschen, um in Zukunft eine KI-geprägte Welt mitzugestalten? Und was braucht es dafür, in der Haltung, im Unterricht, in der Schulkultur? Genau diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Good-Practice-Workshops mit zwei Expertinnen aus der Praxis: Kristin van der Meer (Neue Grundschule Potsdam, KI-Schulpreis 2025) und Karin Foidl-Jump (Brockhaus NE GmbH, kooperiert mit „schul-KI“).

Beim diesjährigen KI-Schulpreis erhielt die Neue Grundschule Potsdam den 3. Platz für ihr KI-Gesamtkonzept. Die Lehrerin Kristin van der Meer erlebt täglich, was möglich ist, wenn KI nicht als Hilfsmittel zum Abschreiben gilt, sondern als Werkzeug für Reflexion, Strukturierung und eigene Entscheidungen. Ihre Schüler*innen nutzen KI als Feedback- und Ideengeber – und lernen dabei, Vorschläge zu hinterfragen statt blind zu übernehmen. Für den Workshop bringt Kristin konkrete Beispiele aus ihrem Schulalltag mit: Wie lässt sich KI so einsetzen, dass sie zum individuellen Lernpartner wird und selbstreguliertes Lernen stärkt statt unterläuft?

Karin Foidl-Jump ist Lehrerin und Schulberaterin mit internationaler Unterrichtserfahrung in Österreich, den USA und den Niederlanden und Expertin für innovativen, digital gestützten Unterricht. Sie begleitet Schulen in der Unterrichtsentwicklung sowie beim Aufbau von Medienkompetenz und zeigt in Workshops und Vorträgen, wie KI-gestützte Tools wie SchulKI gewinnbringend im Unterricht eingesetzt werden können, um Lernprozesse zu personalisieren und Lehrkräfte im Alltag zu entlasten. Welche Möglichkeiten bieten EdTechs für Schulen? Wie muss ein Tool gebaut sein, um den sinnvollen Einsatz von KI zu fördern?

Juliane Rau von beWirken moderiert das Gespräch und bringt Fragen mit, die verschiedene Ebenen aufgreifen: von konkreten Werkzeugen und Unterrichtsformaten bis hin zur großen Frage – wie könnte Schule mit KI in zehn Jahren aussehen, wenn wir mutig denken?

 

Für wen ist dieser Good-Practice-Workshop?

Du bist Lehrkraft, Schulleitung oder pädagogische Fachkraft und fragst dich, wie KI im Schulalltag mehr sein kann als ein Abkürzungs-Tool? Du willst wissen, was an anderen Schulen schon klappt – und was dabei auf eigenverantwortliches Lernen einzahlt? Dann bist du hier richtig.

 

Das nimmst du mit:

  • Praxisbeispiele aus dem Schulalltag: Wie kann man KI im Unterricht sinnvoll einsetzen?
  • Konkrete Tools und Formate, die in Schule funktionieren
  • Haltungsfragen: Wie gehe ich als Lehrkraft mit KI um – und was bedeutet das für meine Rolle?
  • Diskussion und Austausch mit Gleichgesinnten
  • Impulse für die Zukunft: Wohin könnte die Reise gehen?

 

Moderation & Gastgeberin:

Juliane ist Referentin für Pädagogik und Lehrkräftefortbildung bei beWirken. Ihr Weg in den Bildungsbereich begann mit zwei Jahren als „Teach First“-Fellow an einer Berliner Sekundarschule, woran sie ein Quereinstiegs-Referendariat anschloss. Als ausgebildete Lehrerin hat sie mehrere Jahre als Fach- sowie Klassenlehrkraft gearbeitet und setzt diese Erfahrung jetzt in ihrer Arbeit als pädagogische Referentin bei beWirken ein, wo sie sich gemeinsam mit ihren Kolleg*innen für die Veränderung von Schule hin zu einer neuen, offeneren Lernkultur einsetzt. Hier verbindet sie ihre Leidenschaft für bedürfnisgerechtes Lernen, Demokratiebildung und Bildungsgerechtigkeit mit ihrer Expertise in Lernbegleitung, selbstorganisiertem Lernen und Lerncoaching.

 

Zu Gast: 

Karin Foidl-Jump ist Lehrerin mit Herz und Leidenschaft für modernes, kreatives Unterrichten. Sie hat an Grundschulen und weiterführenden Schulen in Österreich, den USA und den Niederlanden gearbeitet. Bei der Brockhaus NE GmbH, die u.a. mit dem Unternehmen „schul-KI“ kooperiert, unterstützt sie Schulen dabei, ihren Unterricht weiterzuentwickeln und die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Sie selbst hat in ihrem Unterricht stets zur Nutzung von Internet, Medien und KI ermutigt und bindet auch in ihren Workshops und Vorträgen für Schulen den Einsatz von KI praxisorientiert ein.

 

Kristin van der Meer ist Lehrerin an der Neuen Grundschule in Potsdam. Sie engagiert sich seit mehreren Jahren in der Schulentwicklung mit einem besonderen Fokus auf die Einführung von künstlicher Intelligenz in der Grundschule. Zu diesem Thema postet sie auch auf ihrem Instagram-Kanal. Die Neue Grundschule in Potsdam wurde für ihr KI-Gesamtkonzept mit dem KI-Schulpreis 2025 ausgezeichnet (3. Platz) und ist Mitglied im KI-Innovationslabor der Robert Bosch Stiftung. Im Februar ist ihr Buch “Heute Kind morgen stark” (Humboldt Verlag) erschienen.

 

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